AirPods verschwinden. In Jackentaschen, zwischen Sofakissen, im Rucksack ganz unten. Ein Case mit Karabiner löst dieses Problem – und schützt nebenbei ein Ladecase, das nach einem Jahr in der Hosentasche aussieht, als hätte es einiges hinter sich.
Beim Kauf gibt es allerdings eine Hürde, die größer ist als bei jedem anderen Apple-Zubehör: Die Ladecases verschiedener AirPods-Generationen sehen sich zum Verwechseln ähnlich, sind aber unterschiedlich groß. Deshalb steht diese Frage hier ganz vorne.
Welche AirPods hast du?
Rate nicht nach dem Aussehen – die Unterschiede liegen im Millimeterbereich. So findest du es sicher heraus:
- AirPods mit dem iPhone verbinden.
- Einstellungen › Bluetooth öffnen.
- Auf das ⓘ neben deinen AirPods tippen.
- Dort stehen Modellname und Modellnummer.
Die Modellnummer ist außerdem klein auf dem Ladecase eingraviert. Sie ist die zuverlässigste Angabe, wenn du unsicher bist.
Wichtig zu wissen: AirPods Pro 3 und AirPods Pro 2 teilen sich kein Case, und AirPods 4 passen nicht in eine Hülle für AirPods 3. Auch wenn der Unterschied auf dem Foto kaum zu sehen ist – die Hülle sitzt entweder stramm oder gar nicht.
Wofür überhaupt eine Hülle?
Drei Gründe, in dieser Reihenfolge:
- Damit sie nicht verloren gehen. Fast alle Cases haben eine Öse für einen Karabiner. An Rucksack oder Schlüsselbund hängend sind AirPods deutlich schwerer zu verlieren als lose in der Tasche.
- Gegen Kratzer. Das weiße Hochglanz-Plastik des Ladecase zerkratzt, sobald es mit Schlüsseln oder Münzen zusammenliegt. Diese Kratzer gehen nicht mehr weg.
- Zum Wiedererkennen. Alle AirPods-Cases sehen gleich aus. Ein farbiges oder bedrucktes Case findest du im Rucksack schneller – und im Büro verwechselt es niemand mit seinem.
Worauf du beim Kauf achten solltest
Vier Dinge, die ein gutes AirPods-Case können muss:
- Kabelloses Laden muss funktionieren, ohne dass du die Hülle abnimmst. Achte auf den Hinweis „Qi-kompatibel". Bei dünnen Hüllen ist das der Normalfall, aber es gibt Ausnahmen.
- Der Ladeanschluss muss frei bleiben. Klingt selbstverständlich, ist es nicht – manche Hüllen verdecken die Aussparung teilweise, und dann passt nur noch das Originalkabel hinein.
- Der Deckel muss sich normal öffnen lassen. Gute Hüllen haben dafür eine Aussparung am Scharnier. Sitzt die Hülle zu weit über den Rand, springt der Deckel nicht mehr sauber auf.
- Die Status-LED sollte sichtbar bleiben – bei den Pro-Modellen sitzt sie vorn am Case.
Zwei Bauarten, zwei Philosophien
Transparent: Originaldesign bleibt sichtbar
Eine Hülle aus flexiblem TPU-Silikon legt sich wie eine zweite Haut um das Ladecase, schützt vor Kratzern und Stößen und lässt das Original durchscheinen. Das Invisible Air Case ist genau das: stoßfestes TPU, alle Anschlüsse frei, Aussparung zum Öffnen des Deckels, kabelloses Laden möglich und ein Schlüsselbandring zum optionalen Anbringen.
Der ehrliche Nachteil, den transparente Hüllen bei allen Geräten teilen: Sie vergilben mit der Zeit. Bei einem Zwölf-Euro-Zubehör ist das leichter zu verschmerzen als bei einer Handyhülle, aber es passiert.
Bedruckt: aus dem Ladecase wird ein Accessoire
Die andere Richtung: eine Hartschale aus Polycarbonat mit einem Motiv, das direkt aufgedruckt ist und nicht verblasst. Kabelloses Laden funktioniert damit weiterhin. Aus dem weißen Standard-Case wird damit etwas, das du bewusst aus der Tasche holst.
Der Punkt, den viele übersehen: passende Motive
28 unserer Motive gibt es sowohl als iPhone-Hülle als auch als AirPods-Case. Knokke Queen, Cheetah, Lemon, Happy Life, Blue Lagoon, Green Marble und zwei Dutzend weitere – du kannst dein Telefon und deine Kopfhörer also im selben Design tragen.
Das ist kein reiner Selbstzweck. Wer schon eine Designhülle am iPhone hat, findet das passende AirPods-Case in derselben Optik; und wer beides zusammen kauft, hat ein Set, das aussieht, als wäre es so gedacht gewesen. Die komplette Motivauswahl findest du bei den Designhüllen, die AirPods-Varianten in den AirPods Cases.
Häufige Fragen
Passt eine AirPods-Pro-2-Hülle auf die AirPods Pro 3?
Nein. Die Ladecases unterscheiden sich in den Abmessungen, auch wenn man das auf Produktfotos kaum erkennt. Immer nach dem exakten Modell kaufen.
Kann ich mit Hülle kabellos laden?
Ja, alle unsere AirPods-Cases sind Qi-kompatibel. Du musst die Hülle zum Laden nicht abnehmen.
Woher weiß ich, welche AirPods ich habe?
Einstellungen › Bluetooth › das ⓘ neben den AirPods antippen. Dort stehen Modellname und Modellnummer; letztere ist auch auf dem Ladecase eingraviert.
Verdeckt die Hülle die Status-LED?
Bei gut gemachten Hüllen nicht – achte auf eine Aussparung an der Vorderseite. Bei bedruckten Hartschalen ist die LED je nach Modell hinter der Schale, aber weiterhin durch die Aussparung sichtbar.
Schützt eine Hülle die AirPods selbst?
Nein, nur das Ladecase. Die Ohrhörer sind geschützt, solange sie im Case sind – was ein weiteres Argument dafür ist, sie konsequent dort zu verstauen.
Alle AirPods Cases ansehen
Unser Sortiment für AirPods Pro 3, AirPods 4 und ältere Generationen findest du in der AirPods Cases Kategorie. Wenn du parallel eine passende iPhone-Hülle suchst, hilft dir der Ratgeber zu iPhone-Hüllen weiter.
Und falls die Hülle doch nicht aufs Case passt: zurückschicken, ohne Diskussion. Gerade bei AirPods passiert das schneller, als einem lieb ist.