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Holger Schuster

Holger Schuster, der sich zunächst als Bühnenbildner für´s Theater machte und später bekannte Szeneclubs in Frankfurt maßgeblich mit gestaltete ist viel rum gekommen. Neben zahlreichen Bühnenbildern und Lichtkonzepten entwarf er u.a. auch einen Wagen für die Loveparade und war für die optische Gesamtkonzeption der Bühne von Sven Väth bei diversen Veranstaltungen verantwortlich. Auch für diverse Kinofilme war er aktiv als Bühnenbildner im Einsatz. Neben dem Schaffen im Zeichen der Nacht zieht es Schuster auch immer wieder ins Licht und zur kindlichen Freude an der Malerei.

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Kurzbiographie Holger Schuster

 

Geboren am 12. Juli 1969 in Annaberg-Buchholz im schönen Erzgebirge, folgte nach einer kurzen Phase des Jung- und Thälmannpionierdaseins im Jahre 1985 die Ausbürgerung aus der DDR und die Übersiedlung nach Aachen.

 

Die bereits im zarten Kindesalter geweckten Leidenschaften für Malerei, Theater und Musik verfeinerte der Bub nach seinem Fachabitur im Wendejahr 1989 mit einem ersten Praktikum am Stadttheater Aachen. Dort blieb er auch erst einmal und begann eine Ausbildung zum Theatermaler, die er 1993 erfolgreich in Berlin abschloss. Eine erste Ausstellung von Werken folgte in der Sparkasse Jülich und kurz darauf in der kleinen, aber feinen Kulturkneipe De Kachel im niederländischen Eygelshoven. Ebenfalls im Jahr 1993 realisierte er erste Bühnenbilder (camus: Die Pest) für die Theatergruppe Jülich und verlieh der städtischen Schwimmhalle Aldenhoven einen malerisch-künstlerischen Anstrich.

 

Weitere kleinere Ausstellungen folgten 1994, bis Holger Schuster der Ruf der großen, weiten Welt ereilte und er diesem nach Wien folgte. Dort arbeitete er mit Prof. G. Schneider-Simmsen am Burgtheater als Bühnenbildner. Kurz darauf absolvierte er ein Praktikum bei Professor Dessilas, ebenfalls am Wiener Burgtheater.

 

Mitte der Neunziger Jahre zog es ihn zurück in den Westen der Republik, wo er verschiedene Bühnenbilder für die Theatergruppe Jülich realisierte und parallel mit seiner Malerei in verschiedenen Galerien ausstellte.

 

1996 verlagert Holger Schuster sein Arbeitsfeld weg vom Theater hinein ins Nachtleben, wo er in Kooperation mit dem Lichtkünstler Siegbert Heil für den Szeneclub Tribehouse aufwendige Inneneinrichtungs-, Bühnen- und Lichtkonzepte entwickelt. Im gleichen Jahr startet er eine vierteilige Veranstaltungsreihe unter dem Titel „picture music“ in der Kulturkneipe De Kachel, einem ganzheitlichen Event, bei dem Bild, Projektionen und Musik miteinander verwoben werden. Sein „Bild im Bild“-Konzept ist geboren.

 

Durch die aufwendigen und Aufsehen erregenden Bild- und Bühnenkompositionen im Tribehouse Neuss macht er sich einen Namen und wird von Düsseldorfer Veranstaltern immer wieder mit der Entwicklung von Licht- und Bühnenkonzepten für den Ratinger Hof, das Checkers, das Tor3 und den Rheingoldsaal beauftragt.

 

Logische Folge dessen sind 1997 weitere Arbeiten bundesweit und im Ausland, u.a. für die Frankfurter Szene-Gastronomie Dorian Gray, sowie für die renommierten Berliner Elektronik-Clubs Tresor und WMF. In Köln buchen ihn der Stadtgarten und die Konzertveranstalter des Gebäude9. RTL 2 wird auf Holger Schuster aufmerksam und beauftragt ihn mit der Konzeption des Umzugswagen zur Love Parade.

 

1998 erfolgt der Umzug nach Nürnberg, wo er im Rahmen des Nürnberger Kulturfest die Inszenierungen der Musikschule bühnengerecht umsetzt. Für den TV-Sender Kabel1 arbeitet er als Porträt- und Kulissenmaler, für Super RTL entwickelt er die Bühne zur cartoon-Messe und für Barbarella Entertainment entwirft er das Bühnenbild für den Drehbuchpreis der TaunusFilm im Kölner Stadtgarten.

 

Parallel dazu laufen Ausstellungen mit dem „Bild im Bild“-Konzept in den Niederlanden, Düsseldorf, Aachen und Nürnberg.

 

Anfang des neuen Jahrtausend wird der bekannte Musiker und DJ Sven Väth auf die Arbeiten von Holger Schuster aufmerksam und engagiert ihn unter anderem für die optische Gesamtkonzeption der Veranstaltung Love Family Park in Hanau und später noch für die Musikveranstaltungen an der Freilichtbühne Blauer See in Ratingen.

 

Weitere Bühnenbilder und Lichtkonzepte für u.a. EinsLive, Top Of The Pops und diverse Konzerte folgen. Zeitgleich beschäftigt er sich immer mehr mit der Technologie der 3D-Videoanimation und präsentiert diese erstmals im Immendorf Atelier Düsseldorf. Später werden diese Arbeiten Pate für das Animationskonzept des Düsseldorfer 3001 stehen.

 

Doch neben dem Schaffen im Zeichen der Nacht zieht es Holger Schuster auch immer wieder ins Licht und zurück zur kindlichen Freude an der Malerei. Gemeinsam mit Kindern entwickelt er Bühnenbilder für das Kindermusical „David & Goliath“ und „Geisterstunde auf Schloss Eulenstein“.

 

Auch die „Bild im Bild“-Reihe wird weiter entwickelt und so reiht sich Werk an Werk, die man nacheinander in Kerkrade (De Kachel), Nijmwegen (Doornrosje), Düsseldorf (Kaiserswerther Frühling, Kulturschlachthof, Tanzhaus NRW, Rosso Sport) sehen kann.

 

Bühnenbilder entwickelt er für die Düsseldorfer Komödie (Harold & Maude, Ganze Kerle) und für das Tangocamp 2007.

 

Im neuen Jahr heißen die Bühnenprojekte an der Düsseldorfer Komödie „Männerhort“ und „Venedig im Schnee“. Ausstellungen mit Malerei gibt es im Rahmen der Pro Wein im Vino Tinto zu sehen und im Kultuschlachthof.

 

Im August 2008 realisiert Holger Schuster in Zusammenarbeit mit den Lichtkünstlern Siegbert Heil & Holger Weddige, dem Maler Alex Heidebrecht und dem Fotografen Johannes Wyneken das ganzheitliche, dreitägige Kunstevent „Super hoch 5“ im Rahmen der Düsseldorfer Kunstpunkte.