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Aus Apple Campus 2 wird … Apple Park!

von horchposten am 22. Februar 2017 in Allgemein,Apple

Nach gut fünf Jahren ist das neue Apple Hauptquartier in Cupertino ab April 2017 endlich bezugsfertig. Jetzt müssen 12.000 Apple Mitarbeiter die Umzugskartons packen, doch ihr Umzug in das ringförmige Firmengebäude ist dermaßen aufwändig, dass wohl erst nach sechs Monaten alle Büros eingerichtet sein werden. Das gesamte Firmengelände ist über 70 Hektar groß und wird offiziell Apple Park genannt. Park? Tatsächlich hat Stararchitekt Norman Foster das gesamte Gelände begrünen lassen und innerhalb des Rings sogar einen 12 Hektar großer Park anlegen lassen.

Die Baukosten von Apple Park sollen schätzungsweise bei 5 Milliarden US-Dollar liegen, was für Apple angesichts von mehr als 200 Milliarden US-Dollar Barreserven wohl leicht zu verkraften ist.

Die 28. WWDC findet vom 5. bis 9. Juni 2017 in San Jose statt, womit Apple seine Entwicklerkonferenz überraschend in die Nähe seines neuen Hauptquartiers (Campus 2) verlegt. Veranstaltungsort ist das McEnery Convention Center, in dem am ersten Tag der Worldwide Developer Conference die Keynote voraussichtlich um 19:00 Uhr abgehalten wird.

Die Nähe zum Apple Hauptquartier in Cupertino bietet während dieser Konferenz den Entwicklern die Möglichkeit mehr als 1.000 Apple-Ingenieure zu treffen und sich mit ihnen vor Ort auszutauschen. Anmeldungen zur WWDC 2017 sind ab dem 27. März möglich. Da auch in San Jose nur ca. 5000 Entwickler an den zahlreichen Seminaren und Workshops teilnehmen können, werden die Karten vermutlich wieder verlost.

WWDC 2017 Einladung

Die Keynote der Worldwide Developer Conference 2017 und weitere Konferenzveranstaltungen werden außerdem live gestreamt über die Apple-Website (developer.apple.com/wwdc) bzw. über die WWDC-Apps für iPhone, iPad und Apple TV. (Genaue Infos zu den weiteren Streams gibt es im Moment noch nicht.) Wir erwarten von der 28. Entwicklerkonferenz einige Neuigkeiten zu Apple Software und macOS, iOS, tvOS und watchOS, außerdem könnte es Upgrades für iMac, MacBook und MacBook Pro geben. Zu den weiteren WWDC-Themen werden in diesem Jahr aber auch SiriKit, HomeKit, HealthKit und … die TV-Show „Planet of the Apps“ gehören.

Letztes Jahr hat sich Apple die Rechte an Carpool Karaoke gesichert, um so den eigenen Streaming-Dienst mit exklusiven Inhalten aufzuwerten. Doch seitdem warten die Fans der Reihe auf Neuigkeiten, wie es 2017 weitergehen wird. Jetzt hat Apple mitgeteilt:

„Based on the segment that has become a global, viral video sensation on The Late Late Show with James Corden, the new Carpool Karaoke series features 16 celebrity pairings riding along in a car together as they sing tunes from their personal playlists and surprise fans who don’t expect to see big stars belting out tunes one lane over.“

Dazu wurde der folgende einminütige Trailer während der 59. Grammy-Verleihung gezeigt.

Die Arbeit an Carpool Karaoke ist offenbar bereits weit fortgeschritten. In den 16 neuen Folgen wird wieder ein Moderator mit zwei Prominenten (wie Will Smith, Alicia Keys, Metallica, Shaquille O’Neal, Seth MacFarlane u.v.w.) gemeinsam singen und talken. Entgegen erster Presseberichte wird unter den wechselnden Moderatoren auch James Cordon wieder vertreten sein.

In Vreden produziert Dustmann-Ladenbau (Dula) seit Jahren für die Apple Stores einen Teil der Inneneinrichtung. Auf münsterländischen Dula-Tischen werden weltweit Macintosh, iPhone, iPad und die Apple Watch präsentiert. Jetzt wurde das Dula-Werk in Vreden vom Apple-Chef persönlich besucht und Tim Cook erklärte gegenüber der Presse:

„Dula ist einer von 800 Zulieferern in Deutschland. Unsere Kooperation mit Dula reicht schon zehn Jahre zurück. Das ist etwas langfristiges, es ist keine kurzfristige Sache, wir haben eine Partnerschaft. Und mit vielen anderen Zulieferern ist es genauso. Sie sind der Schüssel für Apples Erfolg, sie werden der Schlüssel für Apples Erfolg auch in der Zukunft bleiben. Europa ist unglaublich wichtig für Apple.“

Bemerkenswert ist auch seine Aussage, dass in Deutschland rund 250.000 Jobs durch Apple-Zulieferer, App-Entwickler und Apple selbst entstanden sind. Das hat man so von einem Apple Manager bisher noch nicht gehört, denn eigentlich legt Apple ja großen Wert auf Geheimniskrämerei und ist für seinen Kontrollzwang berüchtigt. Beispielsweise wurde Dula verpflichtet drei fensterlose Räume mit strikter Zutrittskontrolle zu errichten, in denen durch Apple-Mitarbeiter die strenge Abnahme der Möbel erfolgt. Tausende Tische voller Hightech und versteckter Details hat Dula inzwischen für seinen anspruchsvollen Kunden gebaut und von Vreden aus in alle Welt verschickt. Und was steht derzeit in den drei geheimnisvollen Räumen? Diese Frage beantworteten Dula-Chef Heinz-Herbert Dustmann und Apple-Chef Tim Cook den Journalisten nur mit einem Lächeln.

 

Das ist kein Bug, das ist ein Dropbox-Feature…

von horchposten am 26. Januar 2017 in Allgemein

Dropbox-User staunten in den vergangenen Tagen nicht schlecht, denn auf einmal wurden ihnen Dateien wieder angezeigt, die sie längst gelöscht hatten. Laut Eigenwerbung ist Dropbox der ideale Aufbewahrungsort für Fotos, Videos, Dokumente und sonstige Dateien – und wenn ein User beispielsweise Fotos löscht, dann werden diese vom amerikanische Speicherdienst normalerweise innerhalb von 60 Tagen auch auf den Dropbox-Servern gelöscht. Doch jetzt bekamen einige User sogar Dateien wieder angezeigt, die sie bereits vor 8 Jahren gelöscht hatten! Sagt Dropbox über seine Löschpraxis die Unwahrheit? Oder handelt es sich hier um einen massiven Bug? Nun – ein Dropbox-Mitarbeiter erklärt es im Forum des Unternehmens wie folgt:

„(…) Deleted files and folders impacted by this bug had metadata inconsistencies. So we quarantined and excluded them from the permanent deletion process until the metadata could be fixed. (…)“

Ach so! Die Dateien wurden einfach jahrelang unter Quarantäne gestellt. Wegen inkonsistenter Metadaten. Das erklärt natürlich alles, zumal Quarantäne auch noch so schön nach Schutz und Sicherheit klingt. Auf Facebook oder im Corporate-Blog hat sich Dropbox bisher nicht zum Thema geäußert, dafür lästert die Internet-Community über das (bisher unbekannte) Dropbox-Feature. Scheint so, als hätten die Amerikaner ihr Werbeversprechen eines idealen Aufbewahrungsorts etwas zu wortwörtlich umgesetzt…

Viel wurde von Star-Wars-Fans und Presse bereits darüber spekuliert, wie der achte Teil der Saga wohl heißen wird. Jetzt hat Disney schlicht und einfach auf starwars.com verkündet:

„We have the greatest fans in this or any other galaxy. In appreciation of the fans, we wanted them to be the first to know the title of the next chapter in the Skywalker saga:

STAR WARS: THE LAST JEDI™

The Last Jedi is written and directed by Rian Johnson and produced by Kathleen Kennedy and Ram Bergman and executive produced by J.J. Abrams, Jason McGatlin, and Tom Karnowski.“

Im Dezember 2017 wird STAR WARS Episode VIII endlich auf der Leinwand zu sehen sein. Wir freuen uns auf tolles SciFi-Kino, viele neue Star-Wars-Gadgets und ein Wiedersehen mit Mark Hamill als Jedi-Meister Luke Skywalker und Carrie Fisher als General Leia Organa.

Star Wars: The Last Jedi

 

Seit über zwei Jahrzehnten sind wir mit arktis.de im Online-Handel tätig und wurden von t3n schon als ein „Urgestein der deutschen E-Commerce-Landschaft“ bezeichnet. Daher bekommen wir auch immer wieder Anfragen von Gründern, ob wir Tipps für die Entwicklung und Realisierung eines Online-Shops haben. Nun – jetzt haben wir einen richtig guten Buchtipp: Wer einen Online-Shop mit Shopware plant oder auf Shopware 5.2 umsteigen will, der braucht unbedingt das Entwicklerhandbuch von Daniel Nögel.

Zahlreichen Shopware-Nutzern ist Daniel Nögel bereits vom Community Day, von Schulungen oder aus dem Shopware-Forum bekannt, wo er stets kompetent und gelassen alle Fragen zum Online-Shopsystem beantwortet. Für den Fachverlag Rheinwerk Computing hat Nögel jetzt sein Shopware-Fachwissen auf 466 Seiten zu Papier gebracht. Angefangen mit einer ausführlichen Einführung behandelt Shopware – Das Handbuch für Entwickler alle Grundlagen, beispielsweise die Shopware-Installation, das Templating, das Arbeiten mit der Datenbank, die Einkaufswelt-Elemente, die Storefront-Komponenten, das Attributsystem, das Schreiben von Backend-Modulen, die API, der Einsatz von Elasticsearch, das Arbeiten mit Formularen, die Fehleranalyse und automatisierte Tests – sowie der Einstieg in die PlugIn-Entwicklung und Implementierung in der Praxis.

Wer am Entwicklerhandbuch interessiert ist, der sollte allerdings Programmierkenntnisse mitbringen. Die wichtigsten Technologien hinter Shopware sind PHP, MySQL und Javascript – wer damit vertraut ist, wird mit diesem Fachbuch sicherlich zurecht kommen. Für 49,90 Euro ist die gebundene Ausgabe von Shopware -Das Handbuch für Entwickler bei Amazon erhältlich. Und wer noch Zweifel hat, der sollte sich bei Amazon einfach die Leseprobe zum Templating ansehen.

Handbuch für Shopware-Entwickler

Unsere Empfehlung: Das ultimative Handbuch für Shopware-Entwickler

 

 Wer vor 30 Jahren auf seinem Homecomputer mit einer Cobra durch die Galaxie geflogen ist und damals unsanft von schießwütigen 3D-Gitterschiffe aus dem Hyperspace geholt wurde, der darf jetzt aufhorchen: Die Thargoiden sind zurück!

 Bisher hatten die Macher von Elite Dangerous seit Monaten nur fremdartige und unidentifizierbare Objekte in ihrer Galaxie verstreut, die allerdings sehr seltsame Auswirkungen auf Raumschiffe hatten. Nun sind sie einen Schritt weiter gegangen: Wer solch ein unbekanntes Artefakt als Fracht mit sich führt, der kann jetzt beim Sprung in ein anderes Sonnensystem jederzeit von Thargoiden abgefangen werden! Selbst die BBC meldete:

„Aliens spotted in Elite Dangerous space game.“

 Schaut selbst – und dreht den Lautsprecher auf, denn die Thargoiden-Sounds sind wirklich cool!

 Zwar weiß jeder Elite-Spieler, dass dieser Moment der Begegnung irgendwann kommt, trotzdem ist die Erstbegegnung mit einem Thargoiden bei Elite Dangerous sehr eindrucksvoll inszeniert. Mehr und mehr Elite-Spieler zeichnen jetzt ihren ersten Kontakt auf und teilen die Videos auf YouTube. Wie man seinen Erstkontakt nicht gestalten sollte, zeigt beispielsweise das folgende Video…

 

 Vor 10 Jahren begeisterte Steve Jobs auf der MacWorld Expo in San Francisco die Öffentlichkeit mit der Präsentation des revolutionären Apple iPhone. Die lang erwartete Sensation sorgte für ungläubiges Staunen. Ein Handy ohne Tastatur? Stattdessen ein Touchscreen und Gestensteuerung? Außerdem noch ein „Widescreen iPod“ und „Internet Communication Device“ mit eMail, Browser und Kartendienst auf Desktop-Niveau? Das waren ja (mindestens) drei Geräte vereint in einem Mobiltelefon! Damit machte Apple durchaus Eindruck, zumal Steve Jobs auch noch erklärte:

„Das iPhone ist ein wegweisendes und magisches Produkt, das jedem anderen Mobiltelefon um buchstäblich fünf Jahre voraus ist.“

 Die Handybranche war dagegen vom Branchenneuling wenig beeindruckt und verwies in den Tagen nach der iPhone-Präsentation immer wieder auf dessen magere technische Ausstattung: Kein UMTS, kein GPS, kein Multimedia Messaging Service und keine frontseitige Kamera. Dafür eine rückseitige Kamera mit 2 Megapixel (ohne Video-Funktion) und eine „Application“ zur Fotoverwaltung. Das sollte die Neuerfindung des Mobiltelefons sein? Bei Nokia war man amüsiert – und ließ sich zudem von der Formulierung „Widescreen iPod“ täuschen. Unternehmenssprecher Kari Tuuti erklärte Pressevertretern, Nokia habe in kurzer Zeit „fast 70 Millionen Musik-Handys verkauft. So viele iPods hat Apple in etwa fünf Jahren abgesetzt“. Kurz gesagt: Nokia war Marktführer – und würde dies auch bleiben.  Dagegen war Mike Lazaridis, der Gründer von Research In Motion (RIM), ganz und gar nicht amüsiert. Er hatte die offizielle Angabe zum iPhone-Betriebssystem gesehen: OS X. Ein Computerbetriebssystem in einem Handy? Lazaridis soll nur eine Frage an seine BlackBerry-Entwickler gehabt haben: Wie hat Apple das hinbekommen?

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Mal einige Sätze in eigener Sache. Schon seit längerer Zeit sind wir in unserem Online-Shop und im Corporate-Blog bei den Kommentaren der Nutzer recht löschfreudig. Und zwar immer dann, wenn Links zu fremden Websites gepostet wurden. Das Entfernen der Links kommt bei einigen Kommentierenden nicht besonders gut an; manche schreiben uns recht unfreundliche eMails oder beschimpfen unseren Kundendienst an der Hotline. Dabei ist der Grund für unseren Löscheifer recht einfach: Wir orientieren uns an einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH), laut dem ein Link unter bestimmten Bedingungen eine Rechtsverletzung sein kann. Die Luxemburger Richter entschieden im September, dass ein Website-Betreiber für einen Urheberrechtsverstoß auf einer fremden Website haftbar gemacht werden kann – und zwar dann, wenn von seiner Website zu jener fremden Website verlinkt wurde. Ob man Kenntnis oder Unkenntnis vom rechtsverletzenden Inhalt hatte, ist dabei unerheblich.

In dieser Woche fand das Urteil des EuGH seine erste Anwendung in Deutschland. Laut einer Entscheidung des Landgerichts Hamburg (LG) sind Betreiber gewerblicher Websites bei Verlinkungen zu „zumutbaren Nachforschung zur Frage der Rechtmäßigkeit der Zugänglichmachung“ verpflichtet. In der Praxis führt das zu absurden Situationen, bspw. wenn ein Journalist über das Urteil des LG Hamburg berichtet und seinen Lesern den Urteilstext per Link zugänglich machen will. So hat der Verlagsjustiziar der Heise Medien GmbH nachgeforscht, ob man sich ggf. in Abmahngefahr begibt, wenn man von den Websites des Verlags zu den Websites des LG Hamburg verlinkt. Der Justiziar hat also das Gericht pflichtgemäß um eine Erklärung gebeten, dass sämtliche Inhalte der Gerichtsseiten in keiner Form und an keiner Stelle gegen die Vorgaben des Urheberrechts oder verwandter Gesetze verstoßen. Nun – das Anliegen wird von der Präsidentin des Landgerichts geprüft. Und geprüft. Und wenn die Überprüfung irgendwann abgeschlossen sein sollte, dann kann Heise endlich ohne rechtliche Risiken in seinem (inzwischen veralteten) Artikel einen Link setzen. Was nach Satire klingt, ist leider Realität. (Der Schriftwechsel kann bei heise.de nachgelesen werden.)

Für arktis.de bedeutet diese Rechtsprechung und der dabei angelegte Sorgfaltsmaßstab, dass wir in den Kommentaren alle Links zu unbekannten Websites löschen. Wir verstehen, dass unser radikales Vorgehen einige Kommentierende verärgert – aber vor Kommentarfreischaltungen ist eine komplette Überprüfung jeder verlinkten Website oder das Einholen von Unbedenklichkeitserklärungen im Geschäftsalltag einfach nicht umsetzbar. Bitte habt Verständnis, auch wenn das Löschen von Verlinkungen der Grundidee des Internets fundamental widerspricht, aber wir haben uns diese Absurdität nicht ausgedacht.

UPDATE: Heise hat vom Gericht eine Antwort erhalten. Das LG Hamburg will die Rechtmäßigkeit seiner Online-Inhalte nicht rechtsverbindlich erklären! Selbstverständlich geht man bei Gericht davon aus, dass „die Zugänglichmachung sämtlicher Inhalte auf der Seite des Landgerichts rechtmäßig erfolgt“ … aber darüber hinaus gewährt man keine Zusicherungen. Ob man als Journalist oder Blogger seiner Pflicht zur Nachforschung wohl nachgekommen ist, wenn man solch eine lapidare Antwort akzeptiert? Eins steht jedenfalls fest: Verlinken wird ab jetzt eine spannende Angelegenheit…

 

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