16.11.2009 - macmagazin.de testet Marine Aquarium 3 Deluxe

macmagazin.de testet Marine Aquarium 3 Deluxe

Marine Aquarium 3: Aquis submersus am Mac

von Tizian Nemeth

Im hektischen Alltag eine Oase der Ruhe zu finden, ist oft nicht so einfach – wie wäre es da mit dem Bildschirm des Macs als einer Quelle für Entspannung? Alles was man dazu benötigt, ist ein Mac und den 3-D Bildschirmschoner „Marine Aquarium 3 Deluxe“ von SereneScreen. Den gibt es nun endlich auch für Mac OS X.

Im Vergleich zu früheren Versionen taucht man mit der neuen Version in eine geradezu realistisch wirkende Unterwasserwelt ein, die das Grafikgenie Jim Sachs entworfen hat. Die Lichtstrahlen, die sich in den Wellen brechen und deren Reflektionen Du auf dem Kiesboden des Aquariums sehen kannst, die leicht in der Strömung sich wiegende Unterwasserflora und – was in einem Meeresaquarium erst für den besonderen Reiz sorgt – die Fische in unterschiedlichen Farben und Formen, die entweder im Schwarm oder als Einzelgänger für Leben im Wasser sorgen. Dazu hört man von Haus aus zunächst die an die Wasseroberfläche perlenden Luftblasen.

Als nützliches Gimmick in dieser Unterwasserwelt sieht man in einem am hinteren Beckenrand stehenden Kristall abwechselnd die aktuelle Uhrzeit, das Datum und ein Bild.

Voreingestellt ist das Logo vom Marine Aquarium, aber man kann zum Beispiel auch das Bild seiner Lieben aufleuchten lassen. Um die ganze Unterwasserwelt sehen zu können, schwenkt die Ansicht von links nach rechts und wieder zurück, die Geschwindigkeit bestimmt man in den Optionen.

Überhaupt bietet der Bildschirmschoner eine große Anzahl an individuellen Einstellungsmöglichkeiten, angefangen vom besagten Bild über die Artenvielfalt im Becken bis hin zur Geräuschkulisse.

Man muss sich nämlich nicht mit dem sanften Geblubber begnügen, das Programm bietet eine Anbindung an iTunes – also kann man auch zu den Klängen seiner Mediathek den Fischen zusehen. Ob AC/DC die richtige Begleitmusik ist, muss der Anwender selbst entscheiden.

Die Fischarten lassen sich beliebig in den Optionen austauschen, entweder entscheidest man sich für den Zufallsgenerator und bestimmt dort lediglich noch, wie viele Fische das Becken bevölkern sollen, oder man trifft gezielt eine Auswahl. Zur Wahl stehen 27 unterschiedliche Fischarten, darunter Percula Clownfish, Lionfish und Balistoides conspicillum – im Auswahlfenster erfährt man nicht nur den allgemeinen sowie den lateinischen Namen, sondern auch etwas über ihren natürlichen Lebensraum, ihre bevorzugte Nahrung und wie groß sie werden können. Maximal kann der Aquarianer 30 Fische im virtuellen Aquarium unterbringen.

Aktuell kann man das Programm bei Arktis.de als Download-Version käuflich erwerben. Auf dem Mac landet dann eine .zip-Datei. Nach dem Entpacken startet man die Installation mit einem Doppelklick auf die .dmg-Datei, das Programm bietet daraufhin an, den Bildschirmschoner entweder im Programmordner oder einem Ordner für Bildschirmschoner abzulegen.

Sofern dieser Ordner noch nicht besteht, erstellt der Installationsassistent diesen. Mit einem Klick auf die Anwendung startet man automatisch die Systemeinstellung. Das Aquarium kann man ohne hässliche Ränder  auch auf Widescreen-Bildschirmenbetrachten und die Fische sogar über mehrere Bildschirme schwimmen lassen, die Anwendung unterstützt die Erweiterung der Bildfläche um weitere Displays.

Wählt man den Bildschirmschoner aus der Liste, muss man zunächst den Lizenzschlüssel eingeben, bevor man die submerse Welt bereisen kann. Besitzer einer Vorversion auch aus der Windows-Welt können die Upgrade-Variante kaufen und ihren Lizenzschlüssel weiter verwenden. Die Aquarium 3 Deluxe-Vollversion für den Mac kostet 14,90 Euro, das Upgrade gibt es für 7,90 Euro. Demnächst soll es neben der Downloadversion auch eine Boxversion geben.

Bildschirmschoner - braucht man sowas?

Ursprünglich gehörten Bildschirmschoner zum notwendigen Inventar eines Computers, sie schützten den Monitor davor, dass sich ein Bild bei längerer Inaktivität in die Mattscheibe brannte. Bei TFT Monitoren ist ein Bildschirmschoner nicht zwingend, ein Einbrennen wie bei einer Röhre gibt es nicht. Heute sind sie eher angenehme Abwechslung. Möchte man nicht nur dem Rechner eine Auszeit gönnen, sondern auch sich selbst, dann kann so ein Bildschirmschoner zur Entspannung beitragen.


Weitere Informationen:

http://www.macmagazin.de/13324/marine-aquarium-3-aquis-submersus-am-mac/
 
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