OASE Software – das Software-Label für den AMIGA von Wolf Software & Design

2016 ist nicht nur das Jahr unserer großen Arktis Lagererweiterung (Grundsteinlegung für den Anbau, der unsere Lagerfläche verdoppeln wird, ist für Februar geplant), wir feiern dieses Jahr auch unsere 30-jährige Firmengeschichte! Am 1. April 1986 (kein Aprilscherz) haben wir den Vorläufer unserer heutigen Firma gegründet. Wir wollen darum in diesem Jahr immer mal wieder in Blogbeiträgen mit Euch in die alten Zeiten zurück reisen. Außerdem sollt Ihr natürlich auch was handfestes von unserem Jubiläum haben. Coole Rabattaktionen und viele Extras erwarten Euch bei arktis.de im Laufe des ganzen Jahres 2016. Los geht es schon in den nächsten Tagen! Lasst Euch überraschen, wir haben in diesem Jubiläumsjahr so einiges mit Euch vor. Aktuell herrscht noch die Ruhe vor dem Sturm im Arktis Lager… aber das täuscht etwas… übrigens, der 1. April für ein Firmengründungsdatum ist gar nicht das schlechteste. Apple wurde 10 Jahre früher gegründet, exakt am 1. April 1976 und damals wussten wir noch gar nicht, dass wir irgendwann vom Commodore AMIGA Markt mal in den Apple Markt umschwenken würden. Zufälle gibt´s… 😉

Blick ins arktis.de Versandlager in Rosendahl-Osterwick mitten im schönen Münsterland

Blick ins arktis.de Versandlager in Rosendahl-Osterwick mitten im schönen Münsterland

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AMIGA? Ja, da war dochmal was vor langer, langer Zeit. Einige werden es vielleicht noch wissen, Arktis (vormals Wolf Software & Design bzw. OASE Software) entstand vor vielen Jahren Ende der 1980er und startete anfangs mit dem Vertrieb von Amiga-Software, bevor wir den Apple Macintosh Markt für uns entdeckten. In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift AMIGA FUTURE Nr. 118 (ja, es gibt tatsächlich noch Amiga-Zeitschriften auf dem Markt) plaudere ich mit Alexander Drews etwas über unsere Firmengeschichte und die damaligen Erlebnisse (z.B. über unseren „Flop des Monats“ in der ASM und mein einprägsames Treffen mit Roland Emmerich auf der CeBit). Wen es interessiert, der greift am Kiosk zur kauft die Januar/Februar-Ausgabe der AMIGA FUTURE.

Ja, das war schon eine spannende Zeit und echte Technik- und Software-Geschichte. Übrigens, wir feiern dieses Jahr am 1. April 2016 unser 30-jähriges Firmenbestehen (die Firmengründung war tatsächlich der 1. April 1986)…

AMIGA FUTURE Ausgabe Januar / Februar 2016

AMIGA FUTURE Interview mit Rainer Wolf

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Wie die Zeit vergeht. Vor 30 Jahren hat Commodore in New York den AMIGA 1000 einer begeisterten Öffentlichkeit präsentiert. Mit seinen Multimedia-Fähigkeiten richtete sich bereits dieser erste Amiga an Kreative und Künstler. Fachpresse und technikaffine Käufer bemerkten außerdem, daß als Hauptprozessor – wie beim Apple Macintosh – ein leistungsstarker Motorola 68000 fungierte. Das verlockte zu Preisvergleichen: Mit seinem Einstiegspreis von 1295 US-Dollar war der Amiga deutlich preisgünstiger, als der hochgelobte Apple Macintosh mit knapp 2500 Dollar. Das war in den USA ein überzeugendes Kaufargument.

Der Amiga kommt nach Deutschland

In Deutschland wurde der Amiga offiziell erst 1986 auf der CeBIT vorgestellt  – und stand kurz darauf in den örtlichen Fachgeschäften und Elektromärkten. Allerdings lief die Markteinführung nicht ganz reibungslos. Die ersten AMIGA 1000 waren für über 3000 Mark erhältlich, dieses Angebot beinhaltete aber keine deutsche Tastatur und auch keinen Monitor. Die Käufer mußten die amerikanische Tastatur mit einer beiliegenden Folie überkleben. Das man an solch teurer Technik auch selbst noch mit einer Klebefolie herumhantieren sollte, dass sorgte in den 80er Jahren bei den Deutschen für Unmut.

Aus Amiga-Fans werden Software-Händler

Schon kurz nach Einführung des AMIGA 1000 hatte Commodore bereits neue Modelle entwickelt und 1987 den AMIGA 500 und AMIGA 2000 auf den Markt gebracht. Noch heute schwärmen die damaligen Amiga-Besitzer von den Fähigkeiten ihrer Homecomputer. Es entstanden Amiga-Computerclubs und Amiga-Magazine, die sich ausschließlich mit entsprechender Hardware und Software befaßten. Bei Allkauf, Hertie, Karstadt, Kaufhof und Wertheim gab es plötzlich die „Computerabteilung“ und auch der Grundstein für die heutige Versandfirma arktis.de wurde damals gelegt. Tatsächlich firmierten wir einst unter „Wolf Computertechnik“  bzw. „Wolf Software & Design“ und haben über Anzeigen in Amiga-Magazinen, auf Amiga-Messen und über den Fachhandel preisgünstige Spiele und Anwendungssoftware angeboten. Unter dem Label „OASE Software“ waren wir auch als Publisher tätig und haben beispielsweise mit „Airport“, „Ballistic Diplomacy“ und „Delivery Agent“ einige ganz erfolgreiche Amiga-Titel auf den Markt gebracht.

OASE-Messestand auf der Amiga-Messe in Köln

OASE-Messestand auf der Amiga-Messe in Köln

Trotz aller Begeisterung für den Amiga – unsere Software-Boxen, Kataloge und Werbeanzeigen gestalteten wir damals bereits auf Computern von Apple. Irgendwann stellten wir uns die Frage: „Wenn wir in der Firma schon Apple Computer aller Art haben und täglich damit arbeiten, warum nicht auch Software für den Macintosh anbieten?“

Vom Commodore Amiga zum Apple Macintosh

Als Arktis Software starteten wir in den 90er Jahren auch im deutschen Mac-Markt mit der Adaption erfolgreicher Amiga-Anwendungssoftware durch, während Commodore inzwischen die AMIGA 600, 1200 und 4000 produzierte – und dabei auch für reichlich negative Schlagzeilen sorgte. Besonders der AMIGA 600 war eine kleine Katastrophe. Vor der Markteinführung soll Commodore mit A600-Verkaufszahlen von 300.000 Stück pro Quartal gerechnet haben. Tatsächlich wurden von diesem störanfälligstem Modell in Deutschland bis Ende 1993 wohl nur 193.000 Stück verkauft – und selbst diese Zahl konnte Commodore nur durch massive Preissenkungen erreichen. Die Kunden wollten diesen Computer nicht, dessen Design manchen Amiga-Fan an einen Plus4 erinnerte. Auch bei Software-Händlern und Publishern war der AMIGA 600 nicht sehr beliebt, denn mit älterer Software hatte dieser Amiga reichlich Kompatibilitätsprobleme – und wir mußten mit Retouren kämpfen und unzufriedene A600-Besitzer besänftigen. Vergleichbare Probleme gab es damals mit dem Mac einfach nicht, was uns zu echten Apple-Fans machte.

Der Abschied vom Amiga

Fast schon ironisch ist das Commodore-Ende: Die ursprünglichen Amiga-Entwickler sollten in den 80er Jahren ja eigentlich eine Spielkonsole entwickeln, das Team um Chefentwickler Jay Miner hatte dagegen einen leistungsstarken 16 Bit-Computer gebaut. Für Commodore waren die Homecomputer lange Zeit das Brot-und-Butter-System, bis der Konzern in Schieflage geriet. Um sich zu sanieren setzte Commodore dann in den 90er Jahren mit dem CD³² ausgerechnet auf eine Amiga-Spielkonsole – und scheiterte damit grandios. Beim CD³² bestand die Konsolen-Hardware eigentlich aus einem Amiga 1200, lediglich ein Spezialchip und ein CD-Laufwerk mit doppelter Geschwindigkeit waren hinzugekommen. Bis Anfang 1994 soll Commodore trotz des zurückliegenden Weihnachtsgeschäfts nur 25.000 dieser Amiga-CD³² in Deutschland verkauft haben. Auch im Rest der Welt sahen die Absatzzahlen nicht viel besser aus. Damit waren der Commodore und der Amiga am Ende. Nach der offiziellen Firmenpleite konnte man 1994 in den Amiga-Magazinen ganzseitige Anzeigen von Apple Deutschland entdecken, mit denen man Amiga-Nutzer zum Macintosh locken wollte. Viele sind dem Ruf gefolgt. Auch „Wolf Software & Design“ und das Software-Label „OASE“ – beide sind damals im Apple-Händler Arktis aufgegangen. Und was war in den folgenden Jahren bei den Käufern unserer Mac-Software sehr beliebt? Die Amiga-Classix-Reihe!

Mit diesem Logo startete Arktis im Mac-Markt durch

Mit diesem Logo startete Arktis im Mac-Markt durch

 

Manchmal gibt es diese kleinen Momente, da stellen wir uns bei Arktis die großen Fragen: Wer sind wir? Wo kommen wir her? Warum machen wir ständig Videos? Kurz: Warum ist das Arktis-Team so, wie es halt so ist? Die Antworten auf all diese Fragen finden sich in unserer Vergangenheit – denn wir haben die Neunziger Jahre erlebt …

Was das für einen Menschen bedeutet, zeigt Jan Böhmermann in einem kultigen YouTube-Video. Für sein NEO-Magazin haben Böhmermann und Dr. Alban, Loona, Oliver Petzokat, Gildo Horn, Sebastian Krumbiegel und Nils Bokelberg noch einmal die „Schrecken“ der 90er Jahre zurück gebracht. Damals gab es noch VHS-Videos, wir haben mit Alta Vista gegoogelt und als Wolf Software & Design verkauften wir unter unserem OASE-Label noch Amiga-Software. Ach ja…

 

Schon seit über 25 Jahren verschicken wir Pakete in alle Welt. Damals noch für Commodore AMIGA (ganz laaaaange her) unter der Fimierung „Rainer Wolf Computertechnik“, dann „Wolf Software & Design GmbH“ und später für Apple Macintosh als „Arktis Software GmbH“. Als autorisierter Apple Händler führen wir natürlich das ganze Mac, iPad, iPhone und iPod Sortiment aber arktis.de hatte auch immer schon einen Hang zu ausgefallenen, coolen Gadgets und „Dingen, die die Welt nicht braucht“. Unsere größten Erfolge waren da zum Beispiel der Vertrieb des bekannten Aquarium Bildschirmschoners, Sonnenfinsternisbrillen und LED-Duschköpfen, wer hätte das gedacht.. Aber auch Innovation z.B. in virtuellen Welten gehört zum Arktis Erfolgsrezept, auch wenn wir da manchmal unserer Zeit etwa voraus waren… Ganz egal was wir in den letzten Jahren auch verkauft oder veranstaltet haben, wir hatten ganz viel Spaß dabei und das kommt hoffentlich irgendwie auch bei Euch an.  😉 Danke Arktis-Team für die tolle Unterstützung!!!

 

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Es war einer der Spieleklassiker, mit denen ich es fast geschafft hatte damals meinen AMIGA Joystick oder die Tastatur zu schrotten. Jetzt ist „Winter Games“ zurück auf dem Apple Macintosh. Für 19,90 Euro könnt Ihr Euch jetzt wahlweise in bekannter Retro-Optik oder aber im neuen Edellook im winterlichen Zehnkampf üben und Eure Tastatur einem Härtetest unterziehen. Auweia, bestellt Euch schon mal besser gleich eine Ersatztastatur mit. 😉

Winter Games für den Apple Macintosh

Winter Games für den Apple Macintosh

Es war schon ein echtes Dejavu für mich, als ich den iTunes-Store Top 10 Spiele-Bestseller „Flight Control“ auf meinem iPhone installiert hatte. Bei diesem Spiel geht es darum die Rolle eines Fluglotsen zu übernehmen und nacheinander mit kühlem Kopf Jets und Helikopter zu landen und ein Chaos beim Landeanflug zu vermeiden. Zweifellos ein tolles iPhone/iPod touch Spiel… dabei ist die Spielidee gar nicht mal so neu. Es gab da mal vor Urzeiten (um die 1990) ein Firma, die sich heute Arktis nennt und auf dem AMIGA als „Wolf Software & Design GmbH“ gestartet ist. Und wie hieß eins unserer Programme? „Airport“. Schaut Euch einfach mal diese Gegenüberstellung der Screenshots an. Na? Wer hat´s erfunden? 😉 Ihr könnt also sicher, verstehen warum mir „Flight Control“ auf meinem iPhone vor diesem Hintergrund gleich doppelt soviel Spass macht!

Auch damals gab es schon feine Spielideen ;-)

Mit OASE-Software waren wir ein Amiga-Softwareanbieter unter vielen. Doch als wir vom Commodore Amiga zum Apple Macintosh gewechselt sind, da waren wir der ersten Macintosh-Spieleanbieter überhaupt im deutschen Markt. Da gab es dann auch nur eine handvoll Spiele wie z.B. das legendäre „Journeyman Project“, „Hell Cab“ oder „Myst“. Heute ist die Auswahl da schon eine ganz andere und der Macintosh hat sich auch im Spielesektor bestens etabliert. Die aktuellsten und beliebtesten Mac-Spiele haben wir Euch zusammengestellt. Darunter auch einige echte Schnäppchenangebote. Mein Spieletipp für den lange verregnete Sommerabende ist übrigens das packende Online-Weltraum-Action-Strategiespiel „Dark Orbit“ für 19,90 Euro.

Auf dem Commodore AMIGA hatten wir seinerzeit mal ein Spiel unter unserem Label „OASE“ im Vertrieb, das „Airport“ hieß. In diesem Spiel ging es genau um das gleiche Thema, um das es jetzt auch auf dem iPhone in „Flight Control“ geht. Ihr seid Fluglotse und müsst einer Schar von hereinkommenden Fliegern sicheres Geleit geben. Nur die Grafik ist auf dem iPhone eine andere, nämlich viel schöner als damals auf dem AMIGA. Und auch die 0,79 Euro bei iTunes für das iPhone Game sind doch deutlich moderater. Ich glaube, wir wollten für das Game damals noch 49,- DM haben. Aber eins haben die beiden Games gemeinsam. „Airport“ war ein Bestseller auf dem AMIGA und wenn ich in die iTunes App-Store Charts gucke „Flight Control“ wohl auch. Lang ist´s her 😉

Flight Control für iPhone und iPod touch

Flight Control für iPhone und iPod touch

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AMIGA Money, Mc Money, Bank X. Das sind quasi die Entwicklungssprünge der beliebten Homebanking und Finananzverwaltungssoftware für den Heimbereich, die ihre Ursprünge noch ganz früh bei OASE-Software in der AMIGA-Zeit hatte und jetzt die Standardlösung für den Apple Macintosh Markt ist. Die brandneue Bank X 4.0 Version hat aber nichts mehr mit den Anfängen aus der damaligen AMIGA-Zeit gemeinsam. Bank X 4.0 ist ein professionelles Finanzprogramm für den Macintosh, das Euch jederzeit anzeigt was Ihr noch im Geldsäckle habt und was Ihr damit für finanzielle Sprünge in den nächsten Monaten machen könnt. Die neue Version hat eine schickere Benutzeroberfläche, dutzende neue Funktionen und macht Eure Finanzplanung und Kontoverwaltung so einfach und übersichtlich wie noch nie. Bank X 4.0 in der Standardversion kostet bei arktis.de nur 49,90 Euro und in der Professionalversion etwas teurere 84,90 Euro.

Die schonungslose Wahrheit auf einen Blick, hier versickert Euer Geld

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